Brachse

Begriffserklärung Brachse

Die Brachse (Abramis brama), auch Brachsen, Brachsme(n), Brasse, Bresen, Pliete oder Blei genannt, ist eine Fischart aus der Familie der Karpfenfische (Cyprinidae)

Die 30 bis 50 cm (Ausnahmefische bis 85 cm) langen und bis zu sieben Kilogramm schweren Brachsen sind seitlich sehr stark abgeflacht und hochrückig, das stumpfe Maul ist leicht unterständig, die Augen verhältnismäßig klein. Auffällig ist die grünlich glänzende, schwarze bis bleigraue oder bleiblaue Färbung auf dem Rücken, der die Fische den Namen Blei verdanken. Die Seiten glänzen metallisch, der Bauch ist weißlich mit Perlmuttglanz. Bei älteren Brachsen kommt ein lichter Bronze- oder goldgrüner Ton durch.

Die Schuppen sind stark mit Schleim bedeckt. Die Rückenflosse ist 12-, die Afterflosse 26- bis 31-strahlig. Bis auf die Brustflossen sind die Flossen dunkelgrau, die mittelgrauen Brustflossen der Brachsen sind lang und reichen angelegt bis an den Ansatz der Bauchflossen heran. Dadurch unterscheiden sie sich vom Güster, mit dem sie manchmal verwechselt werden. Durch gleichzeitige Laichzeiten vermischen sich Eier und Samen von Blei und Güster (und anderen Weißfischen), dadurch entstehen sogenannte Bastardfische, die sich aber anhand der Anzahl und Verteilung der Schlundzähne unterscheiden lassen. Die Brachsen können unter idealen Bedingungen ein Alter von etwa 16 Jahren erreichen.

Weitere Infos zur Brachse finden Sie bei Wikipedia.


 

Mindestmaß und Schonzeit Brachse

Mindestmaß Schonzeit
- cm -

 

Beliebte Brachsen Videos

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Ausgewählte Brachsen Rezepte

Brachsen zu Fischfrikadellen verarbeitet

Brachse frittiert