Karpfen

Aktuelles

Einen sehr interessanten Artikel rund um das fangen der Karpfen in den Wintermonaten findet Ihr passend zur derzeitigen Jahreszeit direkt hier.

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Begriffserklärung

Der Karpfen (Cyprinus carpio) ist eine der bekanntesten europäischen Fischarten und als Typusart der Gattung Cyprinus sowohl im Deutschen als auch in der Fachsprache Namensgeber der Familie der Karpfenfische (Cyprinidae), der Überfamilie der Karpfenfischähnlichen (Cyprinoidei) und der Ordnung der Karpfenartigen (Cypriniformes). Er ist seit der Antike ein beliebter Speisefisch, der häufig in Fischteichen angezogen wird und dazu auch in zahlreichen Ländern weltweit eingeführt wurde, wo er teilweise als invasive Art auftritt. Der Wildbestand gilt dagegen heute als im Bestand bedroht.

Merkmale

Die Wildform des Karpfens ist lang gestreckt und seitlich wenig abgeflacht mit vollständig beschupptem Körper. Der Rücken ist olivgrün mit helleren Flanken und gelblichem bis weißlichem Bauch. Karpfen erreichen meist eine Länge von 30 bis 40 Zentimeter, können aber in Einzelfällen bis 120 Zentimeter lang und über 40 Kilogramm schwer werden.

Der Kopf ist langgestreckt und kegelförmig mit kleinem Auge und zu einem Rüssel ausstülpbarem Maul. Wie alle anderen Karpfenfische besitzt auch der Karpfen keine Zähne am Kiefer, dafür aber drei Reihen kräftiger, backenzahnähnlicher Schlundzähnen, von denen je auf jeder Kieferseite die äußeren beiden Reihen je einen und die innerste drei Zähne aufweist (Schlundzahnformel 1.1.3-3.1.1). Im Gegensatz zu den anderen in Europa vorkommenden Karpfenfischen hat er zwei Paar Barteln seitlich an der Oberlippe, von denen das vordere Paar kürzer ist. Die Schuppen sind sehr groß und kräftig. Entlang der Flanken verläuft eine ununterbrochene Seitenlinie durch 33-40 Schuppen. Die lange Rückenflosse weist 3 bis 4 Hart- und 17 bis 23 Weichstrahlen auf, die Afterflosse 2 bis 3 Hart- und 5 bis 6 Weichstrahlen. Die Schwanzflosse ist tief gekerbt und weist drei Hart- und 17 bis 19 Weichstrahlen auf. Alle diese unpaare Flossen sind undurchsichtig dunkelgrau bis bräunlich mit bläulichem Schein. Die paarigen Brust- und Bauchflossen können dagegen auch rötlich sein. Erstere weisen einen Hart- und 15-16 Weichstrahlen auf, zweitere zwei Hart- und 8 bis 9 Weichstrahlen.

Der europäische Karpfen wurde früher häufig als Unterart Cyprinus carpio carpio der ostasiatischen Unterart Cyprinus carpio haematopterus gegenübergestellt, die heute aber meist als eigene Art Cyprinus rubrofuscus angesehen wird und sich vom europäischen Karpfen durch eine geringere Zahl von Schuppen entlang der Seitenlinie, eine höhere Zahl von Rückenflossenstrahlen und einesilbrige Körperfarbe mit rötlichen unteren Flossen unterscheidet.

Zuchtformen

Die verschiedenen Zuchtformen des Karpfens sind meist gedrungener und mehr oder weniger ausgeprägt hochrückig. Sie weisen auch meist ein schnelleres Wachstum auf als die Wildform. Die Schuppen können dabei verschieden stark reduziert sein, wodurch sich folgende Formen unterscheiden lassen:

  • Schuppenkarpfen haben noch ein vollständig erhaltenes Schuppenkleid.
  • Zeilkarpfen weisen weniger Schuppen auf, es ist aber eine Reihe großer Schuppen entlang der Seitenlinie erhalten.
  • Spiegelkarpfen weisen nur noch wenige, unregelmäßig verteilte Schuppen an den sonst schuppenlosen Seiten auf.
  • Lederkarpfen oder Nacktkarpfen sind schuppenlos.
  • Bei den ostasiatischen Farbkarpfen (Koi) handelt es sich um Zuchtformen, die wahrscheinlich auf Cyprinus rubrofuscus oder Hybride zurückgehen.

Alle Infos zum Karpfen findet Ihr bei Wikipedia.


 Mindestmaß und Schonzeit Karpfen

Mindestmaß Schonzeit
35 cm Teichform, 45cm Wildform Teichform keine, Wildform 15.03. bis 31.05.

 Beliebte Videos zum Karpfenangeln

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Ausgewählte Karpfenrezepte

Karpfenfilet in der Kartoffelkruste

Panierter Karpfen

Karpfen blau